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Unser Pott in einem Thriller

Ein schmieriger Porsche-Fahrer und eine naive Jura-Studentin: Klingt jetzt nicht unbedingt nach den typischen Charakteren für ein Ruhrpott-Buch, woll? Constantin C. Tief sieht das anders und findet: Das passt! Denn die beiden sind ja auch nur der Auftakt in seinem Buch „Menschenkino“, das erst in Düsseldorf, dann im Pott spielt. Und wenn einer so schön mit Kontrasten spielt, dann kann das Ergebnis ja nur gut werden.

Denn der sympathische Currywurst-Fan und das Pott’sche Mädel mit großer Klappe wären dann doch wohl etwas zu platt. Gerade für so eine Story. Eine Story, in der das Mädchen sich erst verführen und dann töten lässt. Ein Thriller also! Nix mit Ruhrpott-Romantik oder so. Da müssen Charaktere her, mit denen sich spielen lässt, die modern sind. Die in ihrer eigenen Weise alle faszinieren. Das hat der Herner Autor definitiv geschafft. Dazu gehört auch ein durchtrainierter und modischer Kommissar, der eine der Hauptrollen einnimmt und den Mord an der Studentin aufzuklären versucht. Ein Mord, der viele Fragen aufwirft. Ein Mord, der den Ermittler ins Ruhrgebiet und seine Vergangenheit führt. Ein Mord von einem Mann, dessen Gedanken den Leser zusammenzucken lassen.

„Ich hatte sie mit meinen bloßen Händen umgebracht. Dabei war ich ganz sanft gewesen. Als wir Sex hatten, war sie noch ganz anders gewesen. Da ist die Kleine richtig abgegangen. Hinterher hatte sie sich jedoch kaum gewehrt. Faszinierend, wie facettenreich sie auf diese unterschiedlichsten Extreme reagiert hat.“

Ein Thriller, der überrascht

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Das Buchcover. Bild: amazon.de

Bevor ich aber tiefer in die Materie gehe und euch nachher noch zu viel von der Story verrate, muss ich erst mal sagen: Durch das Studium und die zahlreichen Hausarbeiten und Co. war mir lange die Lust auf’s Lesen vergangen. Und wenn ich dann doch etwas lese, dann eigentlich romantische Komödien. Mädchenkram eben. Aber ein Thriller? Da kann ich ja gar nicht von schlafen! Kam also bisher nicht ins Haus.

Als der Autor mir aber schrieb, dass er selbst aus dem Pott kommt und auch seine Story dort spielt, konnte ich ja nicht mehr nein sagen und habe mir das Buch natürlich gern durchgelesen. Und was soll ich sagen? Es ließ sich super schnell verschlingen, ist unheimlich ansprechend und modern geschrieben. Und: Die Spannung wird gehalten. Statt stundenlang um den heißen Brei zu schreiben, baut der Autor eben keine künstliche, sondern „echte“ Spannung auf. Die Situationen sprechen für sich. Die Phantasie macht den Rest. Ein Mix aus Wahnsinn, Nervenkitzel und Liebe.

Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Gut gefallen hat mir auch der Perspektivwechsel zwischen erzählter Geschichte und „Ich-Perspektive“. Genau das macht ein Buch erst emotional, aufregend und erweckt Personen zum Leben. So sehe ich das zumindest. Aber auch die Rezensionen, die es bisher zu dem Werk gibt, gehen in ähnliche Richtungen. So schreibt Leser Dominik auf amazon: „Ich habe das E-Book einfach nur verschlungen. Ganz großes (Menschen-)Kino und dabei völlig pervers und verstörend. Wirklich ein Psychothriller der Extraklasse. Ein Ende mit Gänsehaut.“ Daumen hoch für Constantin C. Tief und seinen Psychothriller also. Wer jetzt erfahren will, worum es genau geht: Warum sollte ich das erklären, wenn das der Autor selbst doch viel besser kann? Also bitteschön, hier ein kleiner Vorgeschmack:

„Die Nacht war reif für Blut und Sperma.“ Dieser Gedanke eines Fremden ist der Auftakt des ganz persönlichen Albtraums des Düsseldorfer Star-Kommissars Johannes Kleinert.

Plötzlich ist der Sommer über die Stadt gekommen, und eine junge Frau wird ermordet. Ihre Leiche ist wie eine Installation kunstvoll auf der Dachterrasse eines Penthouses drapiert. Kleinert ist fasziniert von der Präzision und Detailverliebtheit des Mörders und stürzt sich gemeinsam mit dem begabten jungen Kommissar Victor Exner in die Ermittlungen. Doch schnell wird deutlich, dass die beiden Teil eines mörderischen Katz- und Mausspiels geworden sind.

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere muss Johannes Kleinert einen Mörder zu Strecke bringen, der aus Vergnügen jede Grenze überschreitet. Der Fall führt ihn nicht nur zurück in seine Vergangenheit ins Ruhrgebiet; Johannes Kleinert muss in diesem Psychothriller auch seine Zukunft retten.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, selbst mal den Thriller zu lesen, kann als einer von fünf mit einem Kommentar ganz einfach einen Gutschein bei Amazon für eine E-Ausgabe gewinnen. Wer dann noch bei Facebook vorbeischaut und dort auch an dem Gewinnspiel teilnimmt, verdoppelt seine Chancen. Bis zum 20. September (24 Uhr) habt ihr Zeit dafür. Wir drücken die Daumen!

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