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Walk on the Wild Side

„She says, ‚Hey baby, take a walk on the wild side‘
Said, ‚Hey babe, take a walk on the wild side‘
And the colored girls go:
Doo doo doo doo doo doo doo doo doo
Doo doo doo doo doo doo doo doo doo
Doo doo doo doo doo doo doo doo doo
Doo doo doo doo doo doo doo doo doo
Doo doo doo doo doo doo doo doo doo
Doo doo doo doo doo doo doo doo doo
Doo doo doo doo doo doo doo doo doo doo'“

Was der Ohrwurm dieses alten Schinkens soll? Na ja, der Song von Lou Reed war gewissermaßen die Inspiration für unsere Fotostrecke. Denn genau um die wilden Seiten von Dortmund, die wilden Seiten von uns Mädels und vor allem um wilde Sohlen soll es gehen.

Die wilden Sohlen

An ihnen kommt man diese Saison einfach nicht vorbei. Ach, was rede ich. An ihnen kommt man eigentlich seit Jahren oder Jahrzehnten nicht vorbei! Animal Prints gehören zur Mode wie die Zeche zum Pott. Oder die Currysauce zur Wurst. Oder der Stau zur A40. Auf jeden Fall tauchen Leo-, Snake-, Zebra- und andere Muster immer wieder in unserem Kleiderschrank auf. Und in unserem Schuhschrank! Die coolen Prints auf den Tretern peppen einfach jeden Look auf. Machen ihn wilder. Aufregender. Exotischer. Tierische Sohlen – ob jetzt Sneaker, Ballerinas, Heels, Stiefel oder Boots – sind ein absoluter Hingucker und gehören eigentlich ins Repertoire einer jeden Fashionista. Wie man die wilden Treter am besten kombiniert? Wir haben da mal ein paar Looks zusammengestellt.

Und zwar geht’s mit tierisch lässigen Sneakern los. An dieser Stelle können wir sogar schon mit einem Mythos aufräumen: Man kann nämlich sehr wohl zwei verschiedene Animal Prints kombinieren, ohne dabei einen Overkill zu erzeugen. Trotzdem wirken vor allem die Zebra-Sneaker ganz für sich allein! Denn wichtig ist der Abstand zwischen den beiden Mustern, hier zwischen Jacke und Schuhen.

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Schuhe: Puma
Beanie: Cold Cocained Heart
Jacke: Kleidzeit Concept Store Dortmund
Beutel: Clara Himmel

Aber es geht auch noch etwas gedeckter: mit oversized Pulli, halboffener Jeans-Latzshorts, Strumpfhose, Beutel und Leo-Chucks. Da die Schuhe den einzigen Print im Look aufweisen, kommen sie hier besonders gut zur Geltung und geben ihm einen schönen weiblichen, aber sportlichen Touch. Und das können wir sowieso sagen: Das Schuhwerk verleiht jedem Outfit den letzten Schliff und ist ganz besonders wichtig in der Gesamtwirkung!

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Schuhe: Kleidzeit Concept Store
Pullover: ROUGH.
Beutel: Zacamo

Wo wir schon beim Thema Leo-Print an den Füßen sind: Weg mit dem Vorurteil, dieser Print könne irgendwie billig oder vulgär aussehen. Völliger Quatsch! Wenn die Schuhe gut gemacht sind, ist der Tier-Print immer eine Aufwertung für den Look. So wie in unserer Kombination mit Glitzerpulli, Latzhose, Hut und Beutel. Hier sind die Leo-Boots das tragende Element, um Eleganz zu erzeugen.

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Schuhe: Designer Outlet Dortmund
Latzhose: Amor, Trust & Truth
Pullover: Forever 21

Einen ähnlichen Ruf wie Leoparden-Mode hat auch die Schlangen-Optik. Da denken wohl nur wenige an Ruhrgebiets-Looks. Falsch gedacht! Cooler Style geht nämlich auch mit diesem Animal Print. Zum Beispiel mit destroyed Jeans, Kunstlederjacke und Fake Fur-Weste. Da sehen die Snake-Ankle-Boots nämlich ganz schön derbe aus.

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Schuhe: New Look
Kunstlederjacke und Weste: Kleidzeit Concept Store
Bluse: Designer Outlet Dortmund

Noch nicht überzeugt, dass Schlangen-Schuhe sich im Alltag bewähren können? Dann haben wir noch eine Kombination für euch: edle Snake-Ballerinas gepaart mit einer coolen destroyed Jeans, einer klassischen Bluse und einem pudrigen Mantel. Wenn das kein eleganter und Ausgeh-reifer Stil ist, weiß ich auch nicht!

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Schuhe: Kleidzeit Concept Store
Bluse: Designer Outlet Dortmund
Mantel: H&M
Geldbörse: Clara Himmel

Das wilde Dortmund

Und wisst ihr, wo die tierisch wilden Bilder entstanden sind? In den unheimlich gefährlichen Ecken unserer Hometown. Der Dortmunder Nordstadt zum Beispiel. Jene Nordstadt, die als „No-Go-Area“ aus diversen Artikeln und Beiträgen deutschlandweit bekannt ist. Da, wo Kriminelle und Clans regieren und Ordnungshüter beinahe Fehlanzeige sind. Da, wo früher Prostitution an der Tagesordnung stand und man sich heute nicht mehr alleine auf die Straße trauen sollte. Da, wo unsere Andrea aber schon seit einem Jahr ganz allein wohnt und sich pudelwohl fühlt. Gerne rausgeht. Freunde gefunden hat und sich sicher fühlt. Genau hier haben wir uns waghalsig sogar nachts für ein Shooting breitgemacht. Fußläufig vom Dachgeschoss ihrer Altbauwohnung hinunter auf die ungezähmten Pflaster der Dortmunder Nordstadt.

Klar, wir leben in einer der zehn größten Städte Deutschlands. Klar, hier gibt es in manchen Ecken Kriminalität. Aber soll uns das als Mädels davon abhalten uns auszuleben? Denn was ist, wenn der nicht gentrifizierte, verbotene Stadtteil uns wegen seiner Vielfalt und günstigen Mieten, seines einzigartigen Charmes und seiner Bodenständigkeit anlockt? Und wir uns als Studenten mit anderen Kulturen, Künstlern und Chaoten gerne in einer Nachbarschaft aufhalten? Was ist, wenn wir vor die Türe gehen und in diesem Gehege aus Cafés, Trubel und Leben, in der Safari aus Kulturen, Studentenleben und Kunst selbst zu den wilden Tieren werden, auf die man Acht geben sollte? Sind wir als junge Frauen in einem solch spannenden und aufregenden Stadtteil nicht besser aufgehoben als zwischen Einfamilienhäusern und Spießigkeit? Als Raubtier liebt man doch die wilde Natur und nicht den begrenzten Zoo!

Die wilden Mädels

Wir Mädels sind eben genauso „wild“ wie es unsere Looks zum Ausdruck bringen sollen. Und wenn wir mit unseren Animal-Schuhen auch nur ein wenig unserer Stärke, unseres Charakters, unseres Triebs, aber auch unserer Grazie widerspiegeln können, dann tun wir das doch gerne! Wir lieben unsere Großstadt und das verruchte Image unseres gefährlichen Pflasters. Wir sind gerne Raubtiere in dieser Safari. We love to walk on the wild side!

Models: Andrea Weber & Katharina Elvy
Fotos: Eva Baertz
Foto-Assistenz: Simon Weißberg
Make-up: Janina Gerhold mit Laura Mercier
Text: Mareike Fangmann

Die Fotostrecke ist unser Beitrag zum 6. DEICHMANN SHOE STEP AWARD!

14 thoughts on “Walk on the Wild Side

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