Dich steck ich in die Tasche!*

Keine Angst, das soll jetzt keine Kampfansage sein, sondern nur ein Hinweis auf das Highlight im heutigen Outfitpost: die Tasche natürlich. Aber wo wir schon beim Thema sind, kann man ja auf den Spruch auch mal eingehen. Ist ja schließlich Sonntag. Und ein Wort zum Sonntag hatten wir jetzt auch schon länger nicht. Also lass ich meine Gedanken mal fließen …

Wenn ich so über die Aussage, jemanden in die Tasche zu stecken, nachdenke, denke ich an Selbstbewusstsein. An die Zeit, in der ich davon so gut wie keines hatte. Und wie sich das geändert hat. Denn als ich in der Pubertät steckte, blieb scheinbar auch das Selbstbewusstsein in mir stecken. Ich war immer die Sorte Schülerinnen, die den Mund nicht aufbekam. Die am liebsten eine Klausur nach der anderen geschrieben hätte. Aber bloß nicht sprechen müssen! Die auf jede Präsentation und jeden Gang zur Tafel gut und gerne hätte verzichten können. Und auch die, die sich mit der mündlichen Note selbst ihren Schnitt versaut hat. Zumindest in der gymnasialen Unterstufe.

Heute bin ich ’ne Quasselstrippe

Ich weiß auch gar nicht, worauf diese Hemmungen zurückzuführen waren. Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass ich am liebsten nicht gesehen werden wollte. Und immer dachte, man könnte schlecht von mir denken. Deshalb habe ich mich auch hinter weiter Kleidung und Hoodies versteckt. Die Haare immer zum Zopf gebunden und das Gesicht niemals in Make-up gehüllt. Bloß nicht auffallen! Dass ich damit genau das Gegenteil bewirkt habe, war mir damals natürlich nicht bewusst. Ich bin aufgefallen: durch Schüchternheit und ’nen seltsamen Style.

Zum Glück ging’s dann in der Oberstufe mit dem Selbstbewusstseins-Pegel bergauf. Langsam aber sicher traute ich mir mehr zu. Wenn ich was wusste, habe ich’s natürlich auch der Klasse mitgeteilt. Habe mich bei Präsentationen nicht mehr unwohl gefühlt. Schließlich konnte ich mit Wissen glänzen und beeindrucken. Auch meine Kleidung wurde allmählich etwas auffälliger gewählt. Was sollte ich denn verstecken? Irgendwann kam einfach der Punkt, an dem es mir egal war, was die anderen denken könnten. Klingt nach Klischee, stimmt aber tatsächlich. Und wenn man das auch wirklich mal verinnerlicht hat, kommt man definitiv weiter und kann sich selbst besser entfalten. Man darf ruhig mal denken, dass man die anderen in die Tasche stecken kann. Brust raus und Powermodus an!

Ein selbstbewusstes Auftreten gehört zum Erfolg dazu!

Heute stehe ich sogar vor hunderten Leuten und halte Vorträge über die Selbstständigkeit. Habe mehrere Projekte vor der Kamera gemacht und lasse mich – wie ihr ja wisst – regelmäßig mit meinen Outfits ablichten. Davor hatte ich zu Beginn des POTTlike-Projekts zwar auch noch etwas Bammel, aber mittlerweile ist das ganz normal für mich. Auch dank eurer lieben Kommentare! Der Blog und die Selbstständigkeit haben mich noch mal mehr reifen lassen. Mir gezeigt, was ich kann und was ich schaffe. Auf jeden Fall ein tolles Gefühl!

Jetzt bin ich also mit Mitte zwanzig an einem Punkt, an dem ich weiß, dass ich ruhig meine Ideen, Gedanken, Talente und Kreativität ausleben und präsentieren kann – und damit Erfolg haben kann. Nach etwa eineinhalb Jahren der Selbstständigkeit und mit eigener kleiner Familie kommen jetzt aber noch andere, selbstbewusste Pläne auf, die ich in der nächsten Zeit angehen werde. Auch wenn die Umsetzung ganz bestimmt nicht leicht wird. Wenn man sich aber verinnerlicht, dass man mit Fleiß und guter Arbeit (fast) alles schafft, wird man auch seinen Weg gehen. Was genau gerade in meinem Kopf schwirrt, bleibt aber erst mal noch da drin und wird erst verraten, wenn der Plan sich verdichtet. Nur eins sei gesagt: Es wird eine große Veränderung sein!

Ein kleines Ostergeschenk für euch

Bis dahin zurück zum zweiten Thema: zur tatsächlichen und nicht nur sprichwörtlichen Tasche. Diese hier ist nämlich mein derzeitiger Lieblingsbegleiter und hat auch noch einen coolen Clou. Man kann sie nämlich wenden! Auf der einen Seite grau, auf der anderen braun passt sie zu vielen Looks und sorgt noch mal für einen extra Hingucker-Effekt. Dabei kommt sie elegant und hochwertig daher. So liebe ich das!

Übrigens ist meine neue Lieblingstasche, genau wie meine „Love Bag“, von SassyClassy. Und weil ich schon so oft auf sie angesprochen wurde, gibt’s für euch noch ein kleines Ostergeschenk: Wenn ihr sie nachkaufen möchtet, gebt bei der Bestellung auf sassyclassy.de einfach den Code „P4602“ ein. Dann gibt es nicht nur 10 Prozent Rabatt, sondern auch noch ein Überraschungsgeschenk! Und damit wünschen wir euch jetzt tolle Ostertage und viel Entspannung!

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Tasche: SassyClassy (*gesponsert)
Jeans: Amor, Trust & Truth (*gesponsert)
Stiefeletten: Public Desire (flach)/Deichmann (hoch)
Top: H&M
Blazer: Kleidhype Concept Store
Ketten: Liebeskind Berlin

6 thoughts on “Dich steck ich in die Tasche!*

  1. meine liebe Mareike, ich finde es großartig und bewundernswert wie selbstbewusste du bist, auch vor der Kamere. und das obwohl du auch schon hier am Blog über deine nicht so einfache Vergangenheit berichtet hast. du kannst zurecht stolz auf dich sein und das auch zeigen 🙂
    deinen Look finde ich übrigens auch sehr schön wie ich dir ja schon via IG geschrieben habe. ich bin der totale Blazerfan und habe mich richtig in deinen Zweireiher verliebt! ein tolles Teil 🙂

    wünsche dir und deiner kleinen Familie noch wundervolle Ostertage meine Liebe,
    ❤ Tina von Liebe was ist

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  2. Liebe Mareike 🙂 Immer wieder schön so ehrliche und interessante Berichte zu lesen! Wann kann man dich denn mal zum Thema „Selbstständigkeit“ referieren hören und wo? Ein Thema das bei mir immer mehr an Aktualität gewinnt!

    Viele Liebe Grüße und tolle Ostertage :*
    Aline

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen Dank, liebe Aline 🙂 Im Moment steht leidr kein Vortrag an. Aber ich kann dir gern mal meine Präsi mit Infos zusenden, wenn du magst?
      Ganz liebe Grüße an dich und dir auch noch tolle Ostertage! :-*

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