Weg mit dem Hass und dem Neid!

Viele wachen morgens mit ihnen auf, schlafen abends mit ihnen ein. Gehen mit ihnen shoppen, fliegen in die Metropolen dieser Welt. Packen gespannt Pakete mit ihnen aus, die dann die neuste Gucci-Tasche oder funkelnden Schmuck von Cartier zum Vorschein bringen. Die großen deutschen „Influencer“ teilen die schönen Momente des Lebens mit ihren Followern. Und diese starren nur auf ihr Smartphone und nehmen virtuell an diesem Traumleben teil. Überfluten ihre Stars mit Komplimenten oder erstellen gar Fanseiten. Verrückt? Nö. Heute ganz normal. Dann gibt es aber noch die, die mit diesem – nennen wir es modernen – Job nicht viel anfangen können. Aber völlig falsch reagieren. Finde zumindest ich.

Aber anders: Es gibt eben diese großen Blogger bzw. Influencer, die Instagram und Co. regieren. Deren Accounts immer weiter wachsen und andere abhängen. Die mit traumhaften Bildern bestechen. Aber klar: Je größer du bist, desto mehr erlebst du, desto mehr hast du zu zeigen und desto mehr kannst du wachsen. Wie ich finde zurecht. Denn diese Mädels und Jungs wissen genau, was sie tun, wie sie ihre Follower erreichen und bereichern das Leben vieler mit ihren Bildern und ihrem offenen und meist herzlichen oder zumindest intetessanten Charakter.

Respekt vor so viel Disziplin!

Und ich bin ehrlich: Ich könnte das nicht. Jeden Tag sein eigenes Gesicht in die Handykamera halten. Immer gut gelaunt sein und sich präsentieren. Immer top gestyled sein. Immer die neusten Trends kennen und tragen können. Ich gönne all denen, die das können und gut machen, jeden Erfolg. Das ist ein Job, der viel Disziplin erfordert. Und hat definitiv seine Berechtigung! Er unterhält und erfordert Kreativität und Ästehtik. Wie viele andere Jobs eben auch.

Ich will sagen, dass man sein tolles Leben doch ruhig präsentieren darf, wenn es der Realität entspricht. Dafür muss man sich nicht schämen! Und die Likes geben ihnen doch recht. Sie nehmen viele, die das wohl nicht erleben können, mit auf Reisen und begleiten ihre Follower wie ein bester Freund. Ist doch toll, wenn man andere happy machen kann!

Was kommt hinter den „Influencern“?

Dann gibt es die mittelgroßen Blogger. Die eifern den großen Accounts nach. Posten ähnliche Bilder, weil sie wissen, dass diese Art eben gut ankommt. Gehen auf nationale Events und verzeichnen so ein langsam, aber stetig steigendes Publikum. Die beneiden die Großen nicht, sondern nehmen sie zum Vorbild und machen es ihnen gleich. Völlig legitim und gar nicht so doof!

Außerdem tun sie was für ihren „Erfolg“, machen aufwendige Bilder und haben ein Konzept. Sie arbeiten an ihrem Blog und ihren Social-Media-Auftritten wie andere an ihrem Schreibtisch. Und dafür bekommen sie dann Geld von Kunden, die auf diese digitalen Visitenkarten reagieren. So what? Wer arbeitet und Talent in dieser Branche hat, hat doch auch Erfolg verdient und kann sich mit diesem Business selbstständig machen. Solange die Follower echt und der Content und die Bilder authentisch ist, finde ich das sogar bemerkenswert!

Dann gibt es aber die Gruppe, mit denen ich so gar nichts anfangen kann. Die aber vermehrt auftritt und sich zu Wort meldet. Die kleineren Blogger (oder einfach Instagram-User), die sich über alles und jeden beschweren! Über wenig authentische Instagram-Accounts. Über erfolgreiche Blogger, die zu Unrecht so erfolgreich seien. Über Luxus, den sich die Follower doch gar nicht leisten könnten. Ach, Mädels. Ach, Jungs. Hört doch auf damit! Denn ihr seid doch ganz genauso, wenn ihr in euch hinein hört. Hättet ihr nicht auch gern Designertaschen, wenn ihr sie geschenkt bekommen würdet? Wollt ihr nicht auch stolz auf euren Account schauen, weil er tadellos aussieht? Würdet ihr euer Hobby (das ihr ja offensichtlich auch ausübt, nur eben nicht so erfolgreich) nicht auch gern zum Beruf machen, wenn ihr könntet?

Kritik ist erlaubt – wenn sie denn angebracht ist

Also. Gönnt den anderen den Erfolg. Ohne euren Neid in gespielte Kritik umzuwandeln. Denn die Großen hören das doch sowieso nicht und alle anderen rollen irgendwann mit den Augen, wenn man nur noch Hater-Beiträge verfasst. Hört auf, euch über die Branche zu beschweren und macht doch einfach bestmöglich euer Ding.

Natürlich darf man auch kritisieren. Da, wo Kritik angebracht ist. Natürlich muss man diese „Traumwelten“ nicht einfach so hinnehmen. Und darf gerne hinterfragen. Sind die Follower echt? Sieht derjenige tatsächlich so aus oder wurde an den Bildern ganz schön rumgewerkelt? Ist der Content der Influencer noch gut? Passt er zum jeweiligen Publikum? Und ist man überhaupt noch individuell? Das will ich damit gar nicht sagen. Ich bin die letzte, die alles so hinnimmt, wie es ist oder die Accounts liebt, die aussehen wie jeder zweite. Aber: So langsam nehmen die kritischen Stimmen überhand. Und Themen, die schon oft diskutiert und beleuchtet wurden, kommen immer wieder auf. Dabei gibt es doch schon so viel Negatives in den Medien. Warum also nicht mal das Positive sehen und Liebe verbreiten statt Hass und Neid? Wäre doch mal was. Denn damit fühlt man sich doch gleich besser!

8 thoughts on “Weg mit dem Hass und dem Neid!

  1. Ich finde dieses New Age Berufsbild sehr interessant und bin schon gespannt wie die Monsterblogger von heute morgen ihre Brötchen verdienen, wenn die Zielgruppe dem eigenen Blog entwachsen ist. Vielleicht arbeiten die dann im Marketingbereich, aber nur wenige haben wirklich etwas gelernt, außer dem Job als erfolgreicher Influencer.

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  2. ein großartiger Beitrag ihr Lieben!

    ich finde v.a. den Vergleich mit kleinen Instagram-„Bloggern“ sehr passend, die scheintbar auf alles neidisch schauen, dabei aber „die Großen“ schlecht machen. dabei spricht wohl nur purer Neid aus ihnen.
    eine andere Gruppe von Influencern, die mich zunehmend auch nervt sind aber z.T. auch die großen Influencer. nämlich die, die trotz ihres Einflusses und Wirkungsgrades, trotz der vielen Chancen und Möglichkeiten, immer noch an allem und jedem herum nörgeln – anstatt sich auch einfach mal zurückzulehnen und sich seines Glückes zu freuen.

    danke euch für diesen schönen Beitrag, ein kleines Aushängeschild, sich kein Beispiel zu nehmen 😉
    wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende,
    ❤ Tina von Liebe was ist

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    1. Oh ja, da hast du recht! Die sind sogar noch schlimmer, weil man bei denen einfach nicht weiß, warum man sich in so einer Situation noch beschweren muss 😕
      Zum Glück sind wir ja alle positiv eingestellt 😋
      Dir ein tolles Wochenende, liebe Tina ❤❤

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  3. Ein wirklich toller Beitrag!!! Letztens habe ich auch über dieses große Thema nachgedacht und bin zu genau diesem Ergebnis gekommen.
    Seitdem ich blogge, habe ich gemerkt, was es für eine Arbeit ist! Wie lange und wie durchdachte Beiträge sein müssen. Man ist ein Organisationstalent, nein: ein Allround-Talent! Das habe ich davor gar nicht so richtig verstanden. Es sieht so einfach aus und viele Leute akzeptieren es einfach nicht, weil es für so viele ein Hobby ist und Spaß macht. Und Arbeit darf ja keinen Spaß machen……
    Ich verstehe diese Leute absolut nicht und wenn, dann wünschte ich mir, dass sie mal einen Tag mit einem Profi tauschen könnten 😛

    Im Endeffekt teile ich absolut eure Meinung! Hass und Neid sollte es in unserer modernen Gesellschaft nicht geben!

    Ich wünsche euch einen tollen Abend ❤

    Liebe Grüße,
    Sandra von https://sandritasol.blog

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