Die Crème de la Crème der deutschen Musikszene: versammelt im Ruhrpott

An ihm kam man vergangenen Sommer nicht vorbei. Denn sein Song „80 Millionen“ wurde durch Zufall zur inoffiziellen EM-Hymne. Viele kannten den Sänger auch vorher schon durch seinen Durchmarsch bis ins Finale von „The Voice of Germany“. Aber einen Casting-Stempel wollte sich Max Giesinger nie aufdrücken lassen. Deshalb musste er erst mal seinen eigenen Weg finden. Der heißt nun: als Singer-Songwriter mit eingängigen deutschen Songs punkten. Mit seinem ersten Album „Laufen lernen“ zeigte er, dass er dazu auf jeden Fall das Potenzial hat. Genau wie das Debütalbum trägt auch seine zweite Platte einen programmatischen Titel: „Der Junge, der rennt“. Max Giesinger will eben nicht stehen bleiben, sondern schnell vorankommen. Bei der „1LIVE Eine Nacht in Essen“ konnten am Freitag auch die Besucher nicht stehen bleiben.

Stattdessen gab’s Partystimmung vom Feinsten; einen Künstler, der sich auf der Bühne verausgabte und einfach eine Nacht zum Erinnern. Mit seinem Radiokonzert hat Max Giesinger in der Lichtburg, dem größten und schönsten Kinosaal Deutschlands, einfach für eine ganz besondere Atmosphäre gesorgt. Persönlich, gemütlich, zum Mitsingen und Abgehen. Aber nicht nur dort, sondern in ganz Essen schallte die Musik, später konnte man dann noch Essens Feier-Qualitäten testen.

Bilder: Maximilian Reinhardt/Deike Grossrieder

Die deutsche Musiker-Szene zu Gast im Pott

Und das schon zum zweiten Mal nach 2010. Das Highlight der „1LIVE Eine Nacht in Essen“ waren natürlich die Radiokonzerte nationaler Stars im kleinen Rahmen. Die nach wenigen Stunden alle ausverkauft waren. Die 257ers haben mit ihrem durchgeknallten Hip-Hop-Sound die Weststadthalle aufgemischt, Rapper Kontra K hatte im Delta eine „Gute Nacht“, passend zu seinem gleichnamigen Nummer-Eins-Album. In intimer Atmosphäre im Club Hotel Shanghai gab es DJ Alle Farben zu hören. Mehr erfolgreiche deutsche Musik auf einem Haufen geht ja wohl nicht!

Neben den großen Radiokonzerten gab es noch Lesungen (von Domian oder Ansgar Brinkmann), Comedy (Maurer-Azubi „Der Dennis“) und natürlich ganz viel Party. Ab 23 brachten renommierte DJs die Clubs der Ruhrgebiets-City zum Brennen. Und das Beste: Durchs Radio konnten alle, die an keine Tickets mehr kamen, den Abend mitverfolgen und mit abfeiern. Wer’s dennoch verpasst hat: Schaut mal auf der Page von 1LIVE vorbei! Eine Nacht, eine City, aber ganz viel gute Mukke: So dürfte es doch öfter sein!

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